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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

Thema E-Fahrzeuge.
Gibt es dann nur noch Kr├Ąder mit Beiwagen f├╝r die Batterien?

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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

fuchs23 schrieb:

Thema E-Fahrzeuge.
Gibt es dann nur noch Kr├Ąder mit Beiwagen f├╝r die Batterien?

H├Ątte ich vor einigen Jahren auch noch gefragt. Heute ist die Technik so weit, dass die Gr├Â├če der Batterien eigentlich selbst bei kleinen Fahrzeugen kein Thema mehr ist. Selbst bei E-Kr├Ądern ist das heute kein Problem.

Die Stadt Dortmund hat heute in der Zeitung ├╝brigens bekannt gegeben, dass die Schonfrist f├╝r Fahrer von Verbrennern die Lades├Ąulen zuparken jetztz vorbei ist. Bisher gab es daf├╝r nur ein Kn├Âllchen. Ab sofort wird - wie in den meisten anderen St├Ądten bereits ├╝blich - riguros abgeschleppt. Und das ist meiner Meinung nach auch l├Ąngst ├╝berf├Ąllig.
Ich parke mein Auto - Verbrenner oder nicht - ja auch nicht vor einer Zapfs├Ąule und gehe dann erstmal f├╝r ein paar Stunden weg. Ist ja nix anderes.

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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

Leserbrief

Ich kam nach der heutigen Berichterstattung in den Ruhr-Nachrichten nicht umhin, folgenden Leserbrief an die RN zu schreiben:

Ich finde es ein Unding, dass die einzige Lades├Ąule f├╝r Elektroautos in der L├╝ner Innenstadt regelm├Ą├čig von Autos mit Verbrennungsmotor zugeparkt wird und die Stadt L├╝nen hier einfach zuschaut, anstatt zur F├Ârderung der Elektromobilit├Ąt in L├╝nen hier rigoros durchzugreifen. Es wurde in Ihrem Bericht zwar erw├Ąhnt, dass zwischenzeitlich ein Verbotsschild an dem Parkplatz gestohlen wurde, was diesen alleine f├╝r Elektrofahrzeuge ausweist. Allerdings war die Situation vor dem Diebstahl ja auch schon so, wie ich h├Ąufig beobachten konnte.
Ich selbst fahre zwar einen Wagen mit Verbrennungsmotor, musste aber schon h├Ąufig meinen Kopf ├╝ber soviel Dreistigkeit der Autofahrer sch├╝tteln, diese Stellpl├Ątze einfach zuzuparken.
Aber selbst wenn die Stadt dort ÔÇ×Kn├ÂllchenÔÇť schreiben w├╝rde, was sie nicht tut, w├╝rde das an der Situation nicht viel ├Ąndern. Die Parkpl├Ątze w├Ąren trotzdem zugeparkt, weil die zu erwartenden Verwarnungsgelder viel zu gering ausfallen.

Andere St├Ądte sind da schon deutlich weiter. So werden z. B. in Dortmund Falschparker an Elektrolades├Ąulen rigoros abgeschleppt. Und das ist auch der einzig richtige Weg. Man stelle sich mal vor was passieren w├╝rde, wenn ein Elektroautofahrer sein Fahrzeug vor einer Zapfs├Ąule an der Tankstelle parken w├╝rde und dann erstmal selenruhig 2 Stunden einkaufen geht. Das ist ja im Verh├Ąltnis nichts anderes. Ganz davon abgesehen, dass es ja viel mehr freie Zapfs├Ąulen f├╝r Verbrenner gibt als Lades├Ąulen f├╝r E-Autos.

Wenn die Stadt L├╝nen die F├Ârderung der Elektromobilit├Ąt tats├Ąchlich ernst nimmt tut sie sicher gut daran, Falschparker vor Lades├Ąulen viel deutlicher zur Kasse zu bitten.

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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

Martin, deine Gedanken kann ich vollstens verstehen.
Ich habe jahrelang meinen Vater (blind) und meine Mutter (Rollstuhl) gefahren.
Nat├╝rlich hatten wir einen der blauen Parkausweise.
Wenn ich aber jedesmal, wenn die Behinderten-Parkpl├Ątze besetzt waren,
10 ÔéČ bekommen h├Ątte, w├╝rde ich hier micht mehr wohnen.

Heutzutage hat es sich deutlich gebessert.
Durch Kn├Âllchen, Abschleppen und vor allen Dingen Zeit.
Bis etwas ins Hirn einiger Leute eingesickert ist, vergeht viiiiiiieeeeeeel Zeiz,
aber es wird besser.

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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

In der WELT habe ich einige Berichte ├╝ber den StreetScooter der Post gelesen.
Das ist das Elektro-Lieferfahrzeug, das die Post zum Teil selbst entwickelt hat,
da es keine passenden Fahrzeuge auf dem Markt gab und zum Teil immer
noch nicht gibt.
Leider hat die Post und der Kleinserien-Hersteller, mit dem die Post zusammen-
arbeitet, relativ wenig Erfahrung mit der Serienproduktion (ein Aspekt, den
auch Tesla gerade kennen lernt).
Man hat das Gef├╝hl, das die Fahrzeuge als Schnellschuss auf den Markt kamen,
denn in der Winterzeit h├Ąuften sich die Probleme.
Manche Fahrer mussten ihre Touren abbrechen, damit sie ├╝berhaupt zur├╝ck
ins Lager fahren konnten, denn im Winter sank die Reichweite von 100
auf 70 km und die Auslieferer hatten Angst die Sitzheizung oder Wagenheizung
einzuschalten, weil das ja die Batterie zu stark belasten w├╝rde und die
Reichweite noch geringer w├╝rde.
Auch von "Elefantenrennen" auf Autobahnen wurde berichtet, da die Auslieferer
lieber sehr langsam fuhren um die Reichweite zu erh├Âhen.
Ausserdem gibt es Probleme die Fahrzeuge in regul├Ąren Werkst├Ątten reparieren zu
lassen und genug Posteigene Werkst├Ątten und Mechaniker gibt es nicht.
Wahrscheinlich m├╝ssen die Touren an die Fahrzeuge angepasst werde,
was dann heissen k├Ânnte, dass statt eines (Diesel)-Sprinters, zwei bis drei
Elektro-Scooter unterwegs w├Ąren.
Wenn denn gen├╝gend Fahrer vorhanden sind. . .

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Re: E-Autos auf dem Vormarsch

Ja, die Scooter als Zulieferfahrzeug sind noch ein Problem. Aber gut und richtig, dass die Post die Thematik angeht. Das Reichweitenproblem wird sich ja recht schnell erledigen, weil die Batterieentwicklung sehr rasant voran geht.